AKDH e.V. Blog

Der AKDH e.V. betreibt diesen Blog um Interessierten und seinen Mitgliedern die neusten Informationen zu präsentieren und sie über das Verbandsgeschehen und Änderungen aus dem Bereich der Hundezucht, des Ausstellungs- und dem Prüfungswesen auf dem Laufenden zu halten.

AUSSTELLUNGSRICHTER des AKDH e.V. und der WKO

AUSSTELLUNGSRICHTER des AKDH e.V. und der WKO

 

REGLEMENT FÜR AUSSTELLUNGSRICHTER des AKDH e.V. und der WKO ALLGEMEINES

Die nachstehend in den Absätzen 1 bis einschließlich 6 aufgeführten Ordnungsvorschriften sind verbindlich für alle Mitgliederorganisationen und Vertragspartner des AKDH e.V. und der WKO und müssen als MINDESTVORAUSSETZUNGEN angesehen werden, die alle diejenigen Personen erfüllen müssen, die als Richter zugelassen werden wollen.

Eine Übersicht über unsere Richter findet man hier.

 

1. MINDESTANFORDERUNGEN HINSICHTLICH DER BEWERBUNG, DER AUSBILDUNG, DER PRÜFUNG UND DER ERNENNUNG ZUM RICHTERUm vom AKDH eV und der WKO als Richter anerkannt werden zu können, muss der Anwärter, wenn er sich erstmalig für eine Rasse bewirbt, folgende Voraussetzungen erfüllen: volljährig seinbei Stellung seines Antrags, um Richter-Anwärter für eine oder mehrere Rassen zu werden, muss der Anwärter nachweisen, dass er Züchter mit eingetragenem Zwingernamen (beim AKDH e.V.) ist. und dass er mindestens 2 Jahre lang erfolgreich Hunde ausgestellt oder ausgebildet hat oder dass er über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren aktiv und verantwortlich in der Kynologie tätig gewesen ist.Der Bewerber muss bei einer schriftlichen Vorprüfung vom Richterobmann bestimmten Prüfungsgremium unter Beweis stellen, dass er über ausreichende Kenntnisse in folgenden Sachgebieten verfügt:Anatomie, Morphologie und Bewegung (Dynamik) der HundeGenetik (Vererbungslehre), Aspekte der Gesundheit und des Charakters/WesensKenntnisse der RassestandardsVerhalten; Prinzipien und Durchführung der BewertungNationale Ausstellungsbestimmungen und andere nationale BestimmungenNach bestandener Vorprüfung erfolgt die rassespezifische Ausbildung. Zu Beginn seiner Ausbildung lernt der Richter-Anwärter wie Hunde zu beurteilen sind. Die erste Anwartschaft sollte bei einem sehr erfahrenen Richter durchgeführt werden, der ein spezielles Trainingsprogramm des AKDH e.V. und der WKO für die Ausbildung von Anwärtern durchlaufen hat.Die praktische Ausbildung soll insofern dazu dienen, den Richter-Anwärter mit der(den) Rasse(n) vertraut zu machen sowie ihm den Ablauf im Ring unter Berücksichtigung aller Ordnungen zu vermitteln. Eine solche Schulung besteht aus einer erfolgreichen Ableistung von Anwartschaften. Es obliegt dem zuständigen AKDH e.V. und WKO Richterobmann Zeitraum und Umfang einer solchen praktischen Unterweisung festzulegen.Die Ausbildung eines Richters hat auf der Basis Rasse für Rasse zu erfolgen. Sie sollte in Ländern stattfinden, in denen die Rassen auf den meisten Ausstellungen in einer ausreichenden Anzahl vertreten sind; sie kann aber auch in Ländern erfolgen, die bereit und in der Lage sind, die Aus- und Weiterbildung von Richtern und Richter-Anwärtern für bestimmte Rassen zu übernehmen.Für die praktischen Unterweisungen sollten nur von der AKDH e.V. und der WKO anerkannte geeignete und erfahrene Richter vorgesehen werden. Der Anwärter muss Berichte über die bei der Schulung bewerteten Hunde verfassen und sie dem Richter einreichen, der die Pflicht hat, dem zuständigen Gremium eine Bestätigung über die Kenntnisse, die Abfassung der Berichte, die Abwicklung im Ring sowie das Verhalten des Richter-Anwärters zu geben.Nach erfolgreichem Abschluss der praktischen Schulung muss der Richter-Anwärter eine praktische Prüfung vor dem offiziellen Prüfungs-Gremium absolvieren. Über die Durchführung und das Ergebnis dieser Prüfung ist von dem zuständigen Prüfungsgremium ein schriftliches Protokoll anzufertigen.Es muss eine praktische und eine theoretische Prüfung abgelegt werden. Unabhängig von der Rasse müssen die Richter-Anwärter mindestens zwei Hunde bewerten. Der Richteranwärter muss nachvollziehbare Richterberichte mit den positiven und negativen Punkten zum Exterieur und zum Gangwerk der Hunde erstellen; dabei muss er gebührend auf den Gesundheitszustand der Hunde achten. Die Richterberichte müssen mit den Prüfungsexperten besprochen werden. Der Richter-Anwärter hat die Hunde zu richten, Richterberichte mit Qualifikationen (Formwerte) und Platzierungen zu schreiben sowie den BOB-Sieger zu benennen. Der Richter-Anwärter hat der Prüfungskommission zu beweisen, dass erden Standard kennt und ihn anwenden kanndie typischen Punkte und Fehler kennt und weiß wie sie zu gewichten sindeinen Richterbericht schreiben kanndie Geschichte der Rasse kenntCharakter/Arbeitsverwendung/Gesundheit und Probleme der Rasse kenntüber die Population der Rasse in seinem sowie in anderen Ländern Bescheid weissdie Unterschiede zu ähnlichen und verwandten Rassen kennen.

 

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